Benjamin

Ein einziges Jahr in der kulinarischen Szene reichte dem Prager Restaurant Benjamin, um – wenngleich noch ohne Stern – einen Eintrag im Michelin-Guide zu bekommen. Das Erlebniskonzept für nur zehn Personen beruht auf Regionalität, Saisonbezug, hochwertigen Zutaten, aber auch einem perfekten technologischen Prozess.

13. 2. 2020

Exklusivität im Sinne einer limitierten Anzahl von Gästen, der Öffnungszeit und genau vorgegebenen Zeiten locken jeden „Food-Lover“ wie Honig die Biene. Noch dazu, wenn sich das Lokal eines Eintrags in der renommierten Auswahl der besten Restaurants der Welt rühmen kann. Das Benjamin erhielt den Status „The Michelin Plate“, wobei es sich um eine Empfehlung der Bewertungskommission handelt und in den meisten Fällen für die Zukunft eine Vorstufe des weiteren Aufstiegs in der Michelin-Skala ist.

Neu im Team ist seit Herbst ein Landsmann aus dem englischen Bristol – Gavin Lewis, der über zahlreiche Erfahrungen aus exklusiven Restaurants in England und Norwegen verfügt. Seite an Seite mit Chefkoch Radek Jakubec und Štěpán Návrat als Executive Chef und Inhaber in einem bereitet er vor den Augen der Gäste Speisen aus alten böhmischen Regionalrezepten im modernen und innovativen Gewand zu. Den Raum, in dem sich alles abspielt, dominiert ein Tisch in Hufeisenform für nur zehn Personen. Das attraktive Degustationsmenü mit darauf abgestimmten Weinen kann von Mittwoch bis Samstag in zwei abendlichen Zyklen genossen werden. Das Ganze startet mit einem Welcome-Drink aus Wacholder, gefolgt von drei Degustations-Snacks und drei größeren Gerichten.

Einzigartiger Service, sinnliche Räumlichkeiten, neue Bekanntschaften, die Möglichkeit der Reservierung des gesamten Restaurants, Intimität, Food Styling und vor allem technisch meisterhaft zubereitete Gerichte sind auf jeden Fall einen Besuch wert. Nicht nur, weil es die Michelin-Kommissare behaupten. Weitere Informationen: benjamin14.cz.